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Sturmschaden an einer Kiefer in Neu-Börnsen – gerissenen Stämmling sicher entfernt

Nach einem Sturm haben wir in Neu-Börnsen eine Kiefer gesichert: gebrochene Äste entfernt und einen gefährlichen Längsriss über einem Trampolin per Rigging und Seilklettertechnik kontrolliert beseitigt.

Nach einem Sturm haben wir in Neu-Börnsen eine Kiefer gesichert: gebrochene Äste entfernt und einen gefährlichen Längsriss über einem Trampolin per Rigging und Seilklettertechnik kontrolliert beseitigt.

Sturmschaden an einer Kiefer in Neu-Börnsen – gerissenen Stämmling sicher entfernt

Nach dem Sturm der vergangenen Tage waren wir in Neu-Börnsen im Einsatz. Eine große Kiefer hatte sichtbar gelitten: mehrere gebrochene Äste, einige hingen noch lose in der Krone. Aus der Ferne wirkte der Schaden überschaubar. Solche Bäume sehen oft harmloser aus, als sie sind.

Der eigentliche Befund saß im Stamm

Die gebrochenen Äste waren schnell als Gefahr erkennbar. Das eigentliche Problem zeigte sich erst aus der Nähe, oben im Baum: In einem der größeren Stämmlinge verlief ein Längsriss.

Ein Längsriss ist kein Schönheitsfehler. Er schwächt den Stämmling in seiner Tragfähigkeit – und er kündigt sich nicht an. Reißt das Holz vollständig, bricht der Stämmling ohne Vorwarnung weg. Vom Boden aus ist ein solcher Riss meist gar nicht zu sehen.

Dieser Stämmling stand direkt über dem Trampolin der Nachbarskinder.

Warum wir sofort gehandelt haben

Hier gibt es nichts abzuwägen. Ein bruchgefährdeter Stämmling über einer Spielfläche ist eine konkrete Gefahr – kein Fall für „beobachten wir mal”. Wir haben den betroffenen Stämmling deshalb noch am selben Tag entnommen.

Den Baum selbst haben wir erhalten. Es ging nicht darum, eine gesunde Kiefer zu fällen, sondern die eine Gefahrenstelle gezielt zu beseitigen. Der übrige Baum ist stand- und bruchsicher und kann stehen bleiben.

Rigging und Seilklettertechnik auf engstem Raum

Die Lage machte die Arbeit anspruchsvoll. Der Baum stand hinter einem Schuppen, an einem Punkt, an dem vier Grundstücke aneinandergrenzen – Zäune, Beete und das Trampolin ringsherum. Für schweres Gerät war kein Platz, und ein unkontrolliert geworfener Stammteil hätte sofort fremdes Eigentum getroffen.

Wir haben den Stämmling deshalb klettertechnisch erschlossen und Stück für Stück per Rigging abgelassen. Jedes Teil wurde kontrolliert abgeseilt, statt frei zu fallen. So blieb alles drumherum unberührt: kein Schaden an Zäunen, kein beschädigtes Trampolin, keine zertretenen Beete.

Genau dafür ist diese Arbeitsweise gemacht. Auf engen Grundstücken entscheidet nicht die Kraft über das Ergebnis, sondern die Technik.

Totholz gleich mit entfernt

Wenn wir ohnehin im Baum sind, prüfen wir die gesamte Krone. In diesem Fall haben wir zusätzlich das vorhandene Totholz entfernt. Abgestorbene Äste brechen mit der Zeit von selbst – darauf muss man den nächsten Sturm nicht erst warten lassen.

Damit war die Kiefer nach dem Einsatz nicht nur vom akuten Schaden befreit, sondern insgesamt wieder verkehrssicher.

Was Sie aus diesem Fall mitnehmen sollten

Nach einem Sturm ist der sichtbare Schaden selten der gefährlichste. Gebrochene Äste erkennt jeder. Risse im Holz, angebrochene Stämmlinge oder Schäden im oberen Kronenbereich sieht man vom Boden aus nicht – und genau die werden gefährlich.

Wer Bäume auf seinem Grundstück hat, trägt die Verkehrssicherungspflicht. Verursacht ein erkennbar geschädigter Baum einen Schaden, haftet im Zweifel der Eigentümer. Das gilt für Privatgrundstücke ebenso wie für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Gewerbeflächen.

Eine fachgerechte Kontrolle nach dem Sturm schafft hier Klarheit – bevor aus einem übersehenen Riss ein Schadensfall wird.

Sturmschäden in Neu-Börnsen, Geesthacht und Umgebung

Als Fachbetrieb aus Glinde sind wir nach Stürmen schnell im Einsatz – in Neu-Börnsen, Geesthacht, Schwarzenbek, Reinbek und im gesamten Raum Hamburg Ost und Stormarn. Vom einzelnen Gefahrenbaum bis zur Kontrolle ganzer Baumbestände.

Wenn ein Sturm Ihre Bäume getroffen hat oder Sie unsicher sind, ob ein Baum noch sicher steht: Sprechen Sie uns an. Lieber einmal zu früh geprüft als einmal zu spät.

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